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Neue lilafarbene Paramente für die Passionszeit

Was trägt uns? Was hilft uns auf, wenn es nicht weitergeht? Diesen und ähnlichen Fragen widmen sich die neuen Passionsparamente von Künstlerin Dagmar Waldkirch. Während der Passionszeit vor Ostern waren sie erstmalig an Kanzel, Altar und Ambo (Rednerpult) zu sehen

Von der Kanzel blickt ein Auge herab. Es ist Gott selbst, der über uns wacht. Am unteren Rand des Paraments sind rechts drei kleine Kreuze zu sehen. Gott hat das Scheitern des Menschen in der Welt im Blick.

Am Altar hält eine nicht näher definierbare helle Gestalt einen Menschen mit Augenbinde. Auch hier sind drei Kreuze im Hintergrund zu sehen, die zusammen die Stäbe eines Gefängnisses andeuten. Während die Binde für die Ausweglosigkeit und Blindheit des Menschen angesichts seines eigenen Leides steht, symbolisiert die weiße Gestalt einen Retter aus der inneren Gefangenschaft, nämlich Jesus.

Auf diese Weise zum Leben befreit, führt im Parament am Ambo eine Treppe zu einem einzelnen schwebenden Kreuz. Links unten ist eine Frau mit Kind zu sehen (Maria mit Jesus). Wer die Geschichte dieses unschuldigen Kindes vor dem Hintergrund des Scheiterns sieht und akzeptiert, dem gelingt mit Hilfe des Heiligen Geistes der Aufstieg zu einem freieren Leben in Frieden im Hier und Jetzt.


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